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Der Briefwechsel mit Antoine Arnauld : Philosophischer Briefwechsel, Band 1. Zweisprachige Ausgabe

2025 - Felix Meiner Verlag

431 p.

Die Korrespondenz mit Arnauld kann als Summe des Leibnizischen philosophischen Denkens bis zum Ende der 80er Jahre gelesen werden. Sie beginnt mit der Übersendung der Zusammenfassung der Artikel des "Discours de Metaphysique" an Arnauld. An ihrem Anfang steht die Diskussion einer der zentralen Gedanken dieses Textes: der individuelle Begriff einer jeden Person enthält ein für allemal all das, was ihr jemals widerfahren ist und widerfahren wird. Vor dem Hintergrund dieser von Arnauld abgelehnten Auffassung entfaltet Leibniz seine Freiheits- und Wahrheitstheorie.Textgrundlage für diese erstmals vollständige Edition sind die im Nachlass aufbewahrten Manuskripte, die bereits von Leibniz selbst, der wiederholt ihre Veröffentlichung beabsichtigte, für den Druck überarbeitet worden waren. Die Abweichungen zu den im Arnauld-Nachlass aufgefundenen Abschriften sind im Apparatteil detailliert verzeichnet.Ein weiterer Schwerpunkt des Briefwechsels besteht in der Untersuchung des Substanzbegriffes. Leibniz' Theorie der

Leibniz dem Drängen Arnaulds und des Landgrafen Ernst von Hessen-Rheinfels - dieser vermittelte zwischen den Korrespondenzpartnern - widersetzte, zum Katholizismus überzutreten. [Publisher's text]

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